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I n h a l t s ü b e r s i c h t

(1. Halbband)

Vorbemerkung

I.     Die Irrlehre vom Urvater: Zur soziobiologischen Ablösung des Gorilla durch Pan Paniscus

II.    Der  homo  im Paläolithikum

III.   Blutsfamilie  /  Paarungsfamilie

IV.   Exogamie  und  Endogamie

V.    Matrilokalität und Patrilokalität

A. Matrilokalität:
B. Patrilokalität:
C. Geschichte
D. Ethnologie

VI.   Unilinearität  oder Bilinearität des Verwandtschaftsdenkens

VII.  Matrilinearität   und/oder  Patrilinearität

VIII. Die  vier  Modi  des Neolithikums

IX.   Die  Heiligung der Sexualität im Neolithikum und die Vaterschaft:  Götter männlichen Geschlechts.

X.    Die Kulturrevolution der   Heiligen Hochzeit  im Neolithikum.

XI.   Matrilokalität und Matrilinearität führen nicht zum "Matriarchat"

Schlußbemerkung

Summarium

Anhang: ( 2. Halbband)  : Anmerkungen

I N H A L T

(2. Halbband)

1.     „Politische Theologie“

2.      Mythentheorien

3.      „Psychohistorie“

4.      Evolutionsbiologie ( Th. Junker )

5.      Freud und sein  „URVATER“

6 a.   B. Malinowski: „ Geschlecht u. Verdrängung“

6 b.   C. O.  Lovejoy: „The Origin of Man“

7.      Ernest Jones : „Mother-Right“

8.      Max  Weber   zur  Prähistorie

9.      ZEIT- Buch 2006:  Prähistorie

10 a.   Chalkolithikum und Hierarchien

10 b.   Kein Krieg im Paläolithikum

10 c.   Bandkeramiker

11 a.   Exogamie – Beitrag in Wikipedia

11 b.   Freud und Exogamie

12.      Matrilokalität  u. Matrilinearität in der Ethnologie

13.      Avunkulat – Mutter-Bruder statt „Vater“

14.      Verwandtschaft  :  „consanguinitas“

15.      Zu  Catal  Höyük

16.      Zur Kontroverse um James Mellaart

17.      Göbekli  Tepe  ( zu Klaus Schmidt,  DAI )

18 a.    Das  „Bärensiegel“ von Catal Höyük

18 b.   „Göttinnendämmerung“  ???

18 c.   „Venusfigurinen“  als  „Sexpuppen“ ? (Spiegel)

18 d.    Die Ur-Göttin der Griechen:  Gaia

19.       E.O.James: The Cult of the  Mother-Goddess

19a.     Von der Rinder- zur Pferde-Zucht

20.       Frühdynastische  Gottheiten in Sumer u. Ägypten

20 a.    Enuma Elish:  Marduk tötet die Ur-Göttin

21.       Zu  Echnaton

22.       Menschen-  und  Sohnes-Opfer

23.       Gilgamesh verweigert die Heilige Hochzeit

24.       J.J.  Bachofen :  Mutterrecht und Amazonen ?

25.       Erich Neumann:  „ Die Grosse Mutter“.

26.      „Matriarchat“

26a.     Patrick Geary:  Amazonenmythen

27 a.    Hesiod und seine „Theogonie“

27 b.    Hera  und  Zeus:  Wer  thront ?

27 c.    Zum Pantheon der Griechen

27 d.    Literatur zu griechischen Mythen

28 .      Die Hebräer und Canaan

28 a.    Das „Gelobte Land“ Kanaan

28 b.    Ashera  und JHWE

28 c.    Lilith

28 d.    Jan  Assmann und   die  Josephsromane

28 e.    Mono-Diabolismus

29 .      Upanishaden

29 a.    Nachruf auf Siddharta Gautama

29 b.    Buddha  und  Jesus

Literatur

INHALTSVERZEICHNIS

( 1. Halbband)

Vorbemerkung

I.    Die Irrlehre vom Urvater

Zur soziobiologischen Ablösung des Gorilla durch den Pan Paniscus

1)      Die Gorilla-Familie als falsches Urbild
2)      Freuds Urvater-These und der Gorilla
3)      Die Paniden-Familie:  Zur sozialen Organisation unserer nächsten  animalischen Verwandten
4-6)  Die Blutsfamilie des „pan paniscus“, der Bonobos
7)      Freuds und Darwins Unkenntnis des pan paniscus und deren  soziobiologischer Irrtum
8)      B. Malinowski und der soziohistorische Irrtum der Ethnologie
9)      C. Lovejoy´s urväterliche Familien-Ideologie und deren Rezeption durch moderne
         Paläoanthropologen

II.    Der homo im Paläolithikum

1-2)  Paniden, Hominiden, Homo und deren soziale Organisation in Blutsfamilien. 
         Gruppengröße 120 Individuen beim Homo
3)      Die langen Zwischengeburtszeiten: Ovulationshemmung durch Laktation
4)      Wildbeuter sind Genossenschaften von Sammlerinnen und Jägern,
         keine sogenannten „Jägergesellschaften“
5)      Was heißt „Promiskuität“  ?  Bachofen, Morgan, Engels u.a.
6)      Akephalität“:  Paläolithische Wildbeuter leben ohne Herrschaft
7)      Blutsfamilie und Urmutter:  Der Glaube an „Mono-Genesis“
         ist etwas anderes als  Partheno-Genesis

III.    Blutsfamilie / Paarungsfamilie

1)  „familia“ als Wirtschaftsgemeinschaft
2)  Der grundlegende Gegensatz von Blutsfamilie und Paarungsfamilie
3)  Die Blutsfamilie der Paniden ist auch die menschliche Urfamilie
4)  Die Blutsfamilie als Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft mit Gesamthandseigentum

-  2  -

5)   Blutsfamilie und die Bestimmung der Familienangehörigkeit
6)   Die Paarungsfamilie und das Privateigentum
7)   Die römische „gens“ als Relikt und Beleg der Existenz der Blutsfamilie
      und nicht als „Zusammenschluß von Paarungsfamilien“.
      Mommsens schwerwiegender Irrtum und die Folgen
8)   Die neolithische Paarungsfamilie ersetzt und zersetzt die paläolithische Blutsfamilie. 
      Aeschylos und das neue Recht der Paarungsfamilie:  Ein neuer Mythos
9)   Die Blutsfamilie in der Literatur:  Bachofen, Morgan, Engels:
      Ungenauigkeit, Mißverständnisse, Irrtümer und Zutreffendes
10) Die Ethnologie und die Ideologie der Paarungsfamilie als „Urfamilie“.
      K.Gough: „Der Ursprung der Familie“ und die Mißverständnisse und Irrtümer
      der ahistorisch-strukturalistischen Ethnologie
11) Das patriarchale Dogma von der Paarungsfamilie als Urfamilie:
      Malinowski und sein „Ärgerliches Problem der Matrilinearität“.
12) Die sogenannte „Neotenie“-These als Beleg
      für die Paarungsfamilie als Urfamilie und die Widerlegung dieser Hypothese
13) Zusammenfassung mit Hinweis auf die heutige
      Blutsfamilien-Organisation der chinesischen Mosuo

IV.    Exogamie und Endogamie

1)   Biologische Inzestscheu und Exogamie
2)   Exo-Gamie nicht als Heirats- sondern als  Paarungs-Ordnung
3)   Grobe Mißverständnisse in der Literatur: 
      Bachofen, Morgan, Engels, Malinowski, Gough und der Irrtum
      einer familiaren Ur-Endogamie und inzestuösen Promiskuität
4)   Exogamie als „Gebot“ der Natur, nicht der Kultur
5)   Blutsfamilien-Exogamie und Stammes-Endogamie
6)   Das folgenschwere Mißverständnis der Exogamie durch D. Mc.Lennan
      und seine falsche Generalisierung des „Frauen-Raubs“
7)   C. Lévi-Strauss perpetuiert Mc.Lennans Irrtum in neuem Gewand
      als „Frauen-Tausch“ und etabliert eine Irrlehre
8)   Ein falsches Dogma der strukturalistischen Ethnologie:  R.Fox als Beispiel
9)   Auch die  Archäologin Marija Gimbutas verkennt das Wesen der Exogamie,
      weil sie Lévi-Strauss folgt
10) Wie weit reicht die biologische Inzestaversion unter Blutsverwandten?
11) Zur Ausnahme des priesterfürstlichen Geschwister-Inzests

-  3  -

V.    Matrilokalität / Patrilokalität

Wem erlaubt die biologische Notwendigkeit der sexuellen Exogamie das Verbleiben im Schoß der Familie?  Der Tochter oder dem Sohn?

A.  MATRILOKALITÄT:
      Die Tochter bleibt in ihrer Geburtsfamilie, der Sohn emigriert

1)   Gründe für die Matrilokalität der Exogamie in der paläolithischen Blutsfamilie
1.1. Psychologische Gründe
1.2. Biologische Gründe
1.3. Ökonomische Gründe
2)   Historische Belege für die Ur-Matrilokalität:  Das Avunkulat
3)   Weitere historische Indizien und Beweislast
4)   Matrilokalität führt zur Matrilinearität

B.  PATRILOKALITÄT:
      Der Sohn bleibt in seiner Geburtsfamilie, die Tochter emigriert

1)   Patrilokalität ist nicht einfach die Umkehr von Matrilokalität
2)   Patrilokalität und Paarungsfamilie
3)   Matrilokalität ist denkbar in Blutsfamilien ohne „Vater“, d.h., ohne Patrilinearität,
      aber Patrilokalität gibt es nicht in Familien ohne Mutter
4)   Patrilokalität setzt Patrilinearität voraus, während Matrilinearität durch
      Matrilokalität der Exogamie begründet wird
5)   Patrilokalität und das „Nutzungsrecht“ an den Kindern: 
      Der sogenannte „Brautpreis“ und das „Levirat“
6)   Ohne Exogamie gibt es weder Matri- noch Patri-Lokalität
7)   Gimbutas Irrtum und ihr Paradox einer „endogam-matrilokalen Lebensgemeinschaft“
8)   Mißverständnisse des Wesens und der Ursachen der Matrilokalität in der Literatur

.  4  -

C.  GESCHICHTE:

1)   Matrilokalität in Catal Hüyük 7.000 v.Chr.
2)   Patrilokalität und Pflugbauerntum  ab  3.500 v.Chr.
3)   Die römische Paarungsfamilie ist patrilokal-exogam, aber die gens ist
      keine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft, keine „familia“ mehr

D.       ETHNOLOGIE:

1)    Die mißverstandene Exogamie und die Folgen
2)    Die ahistorischen, post-kolonialen Ethno-Statistiken und ihre fehlerhafte  Übertragung
       ins Paläolithikum durch die „social anthropology“
3)   „Patrilokalität“ ohne Vater.  Ein weiterer Irrtum Malinowskis und der  Ethnologie
4)    Zur Matrilokalität der Mosuo
5)    Das „Ärgerliche Problem der Matrilinearität“ und
       Malinowskis (und Ernest Jones´) Pseudo-Erklärung
6)    Spätere historische Abwandlungen der paläolithischen Lokalitätsregel bei  
       postkolonialen Wildbeutern:  Bilokalität   –   Neolokalität mit Uxori- oder 
       Viri-Lokalität   -   Avunkulokalität

VI.  Unilinearität / Bilinearität:

1)   Die unverzichtbare Unterscheidung zwischen
      Verwandtschaftsverhältnis und Verwandtschaftssystem
2)   Paarungs-(=Eltern-)Familie und Bilinearität
3)   Unilinearität eines Verwandtschafts-Systems
4)   Mc.Lennans folgenschweres und perpetuiertes Nichtverstehen der Unilinearität
5)   Die gens ist nicht das römische Verwandtschaftssystem, sondern nur eine der
      bilinearen Strukturen desselben.  Die immer wieder mißverstandene „gens“
6)   Ein unlineares Verwandtschafts-System kann nur matrilinear sein. 
      Es gab nie ein unilinear-patrilineares Verwandtschafts-System
7)   Nochmals zu Malinowskis „Ärgerlichem Problem der Matrilinearität“
8)   Unilinearität des Verwandtschafts-Systems des Paläolithikums.
      Bilinearität ergänzt im historischen Verlauf die matrilineare Unilinearität durch  Patrilinearität

-  5  -

VII.    Matrilinearität / Patrilinearität
         Matrilinearität und Patrilinearität sind kein gleichartiges, gleichwertiges, Gegensatzpaar

1)   K.J. Narr und seine Pseudoerklärung des neolithischen Ursprungs der Matrilinearität
2)   Unilineare Matrilinearität und bilineare Patrilinearität
3)   Die Thesen von Narr und deren Widerlegung
4)   Zu Bachofen und Morgan und der Matrilinearität:  Zutreffende Erkenntnisse,
      die mit den Irrtümern mit entsorgt wurden
5)   H. Maine und die fehlerhafte „Beweisführung“ zur angeblichen Widerlegung
      der Ur-Matrilinearität. Übernahme von Maine´s Irrlehre durch die sich
      „social anthropology“ nennende Schule der Ethnologie
6)   Maine und die Folgen:  Hartland, Lowie, Malinowski
7)   Ein Lichtblick:  Ake Hultkrantz revidiert die Total-Verdammnis
      von Bachofens und Morgans „Ur-Matrilinearität“
8)   Matrilinearität in Catal Hüyük 7.000 v.Chr.  Kritik an K.J. Narr und dessen Versuch,
      die Befunde von Catal Hüyük mit einer nicht stichhaltigen Pseudoerklärung zu „entsorgen“
9)   Zusammenfassung des Kapitels VII
10) Zwischenbilanz der Kapitel III bis VII und Übergang vom Paläolithikum zum Neolithikum

VIII:    Die vier Modi des Neolithikums

1)  Was ist die „neolithische Revolution“?
2)  Das Neolithikum ist keine soziohistorische Einheit
3)  Ich unterscheide  vier Modi:

Modus I:     10.500 v.Chr.:  Agrikultur und Seßhaftigkeit
Modus II:      8.900 v.Chr.:  Frühbauerntum und Haustiere
Modus III:     7.000 v.Chr.:  Bovidenbauern und Herdentiere
Modus IV:     4.000 v.Chr.:  Equidendomestikation und kriegerische Überlagerungen

4)  Die psychosozialen Veränderungen im Neolithikum
5)  Die Paarungsfamilie zersetzt die Blutsfamilie
6)  Privatisierung des Gesamthandseigentums und Domestikation der Frauenarbeit

-  6  -

7)    Zu Gerda Lerner:  „Creation of Patriarchy“:  Verkennung des Unterschiedes
       zwischen Modus II (Kleinhornvieh) und Modus III (Boviden)
8)    Paarungsfamilien-Organisation und Stadtstaat
9)    Hierarchisierung
10)  Zusammenfassung

Exkurs:  Was heißt „Mesolithikum“

IX. Die Heiligung der Sexualität im Neolithikum und die „Vaterschaft“

1)   Aufhebung der paläolithischen Trennung von Fruchtbarkeit und Sexualität 
      durch die neolithische Verbindung von Fruchtbarkeit und Sexualität. 8.000 v.Chr.: 
      Die erste Heiligung eines Sexualaktes
2)   Warum wird die Sexualität erst im Modus II des Neolithikums geheiligt?
3)   Der ithyphallische Fruchtbarkeits-Gott als Bräutigam
      der Mutter-Göttin in der Heiligen Hochzeit
4)   Erkenntnis oder Anerkenntnis der biologischen Vaterschaft?
5)   Die vergebliche Suche nach dem paläolithischen Phallus des angeblichen Urvaters
6)   Das soziale Privileg der Frau:  Keine „Vaterschaft“
      ohne Vaterschafts-Anerkenntnis durch die Mutter
7)   Die Heiligung der Sexualität und die Heilige Hochzeit

Exkurs:  Strukturalismus und ethnologischer Komparatismus:
Die besonderen Anforderungen an den vielgeübten Komparatismus der Ethnologie.
Ein warnendes Beispiel:  Die „Büffelzeremonie des Sonnenpriesters“ bei den Cheyenne

X.    Die Kulturrevolution der Heiligen Hochzeit
       Die Heiligung der Sexualität und mit ihr der Vaterschaft wird zelebriert im Ritual
       der Heiligen Hochzeit mit Stierkult.  Als 
phallischer Fruchtbarkeitsgott und Stier
       der Göttin erklimmt der 
Mann endlich die Ebene des Göttlichen

-  7  -

1)    Erste historische Belege:  Catal Hüyük, 7.000 v.Chr.:  Der stiergestaltige Fruchtbarkeits-Gott
       als Sohn-Gott der großen Mutter-Göttin, zugleich „Göttin der Tiere“ auf dem Leoparden-Thron
2)    Erste schriftliche Kunde:  Sumer, 2.700 v.Chr.:  Der Gott-König als Stier und Bräutigam Inannas
3)    Heilige Hochzeit als universelle Kulturstufe der Bovidenzüchter
4)    Heilige Hochzeit und Heilige Ehe:
       Die Paarungsfamilie der Oberschicht und das Interesse am Privateigentum
5)    Hierarchisierung und Kephalisierung in den Boviden-Kulturen: 
       Der sumerische Mythos von Emesh und Enten:  „Der Hirte ist Dein Herr!“  -Herrschaft und Heil
6)    Heilige Hochzeit als Fruchtbarkeits-Kult
7)    Heilige Hochzeit als Legitimationsritual für den männlichen „Priesterfürsten“,
       der ein „Fürst-Priester“ ist, als König „von der Göttin Gnaden“
8)    Der Heilige Zeugungsakt des Thronfolgers durch die Heilige Hochzeit
8.1.  Isis und das matrilineare Thronfolgerecht: 
        Die Mutter vererbt den Thron ihres Gatten an ihren Sohn
8.2.  Das matrilineare Thronerbrecht und der königliche Geschwister-Inzest:  Osiris und Isis
8.3.  Historische Hintergründe des Mythos vom „Thronfolgeprozeß Horus gegen Seth“
9)    Der Vegetations-Gott als sterbender und wiederauferstehender Gott
9.1.  Dumuzi und Osiris
9.2.  Der Mythos vom sterbenden Gott und der „Totenbräutigam“: 
        Adonis, Attys, Dionysos und die „männermordende“ Göttin
9.3.  Das Gilgamesh-Epos und die babylonische Verunglimpfung der Göttin der Heiligen Hochzeit
9.4.  Das Stieropfer und der Opferkult
10)   Der Fruchtbartkeitsgott als Regen-, Fluß- und Wetter-Gott und als Vorläufer 
        eines männlichen Himmels- und Sonnen-Gottes
10.1  Der Himmels/Sonnen-Gott Horus und der chtonische Vater Osiris
10.2. Zunehmender Andrang männlicher Götter

-  8  -

11)    Der langsame Aufstieg des Fruchtbarkeits-Gottes vom „Stier seiner Mutter“
          und Sohn der „Mutter aller Götter“ zum Vater-Gott, zum Pantheon-Chef und zum Schöpfergott
11.1.  Die Abwertung der Urmutter und „Mutter aller Götter“ am Beispiel
         der „Großen Göttin des Himmels und der Erde“ Inanna und deren „ Ischtarisierung“
11.2.  Das „Enuma Elish“ von 1.100 v.Chr.: 
          Der Mythos vom Schöpfer-Gott Marduk und die Tötung der Urmutter
11.3.  Der Monotheismus Echnatons und die theologischen Folgen
          trotz der Auslöschung der Amarna-Zeit
11.4.   Der Stier-Gott Atum von Onu (Heliopolis) und seine theologische Aufwertung zum
          „Selbstentstandenen“ und Schöpfer-Gott.    Normative Inversion:  Der masturbierende
           Phallus-Gott wird zum monogenetischen „Vater aller Götter“ mythographiert, die einstige
          „Mutter aller Götter“ wird zur „Tochter des Vatergottes“ degradiert
          Shabakas „Denkmal der Memphis-Theologie“: 
          Der alte Stadt- Gott Pt  wird als Ptha Tatenem aufgewertet zum „Selbstentstandenen“
          und   Schöpfergott, der nicht mehr-  wie Atum– mit dem Phallus,
          sondern „aus  dem Geist“ zeugt.
11.5.  Wandlungen der Heiligen Hochzeit der Boviden-Kulturen
          in der Equiden-Kultur:  Shiva und Indra
11.6.  Von der „Zweieinigkeit“ zur „Dreieinigkeit“
12)    Die Heilige Hochzeit in der Literatur
12.1. S.N. Kramer
12.2. H. Frankfort
12.3. M. Riemschneider
12.4. G. Heinsohn
12.5. G. Treusch-Dieter
12.6. H.P. Duerr
13)   Hybris der männlichen Priester-Mythographen: 
        Der Mann und der Geist,   die Mater und die Materie

XI.    „Matriarchat“, Mutterrecht, Matrifokalität, Matronat

1)  Matrifokalität und Matronat
2) „Mutterrecht“ und „Vaterrecht“
3) „Matriarchat“ als patriarchalischer Mythos ohne historische Realität

-  9  -

Schlußbemerkung

Summarium

Anhang:  Anmerkungen:   Ergänzende Essays       (2. Halbband)  :

1.    „Politische Theologie“
2.     Mythentheorien
3.     „Psychohistorie“
4.     Evolutionsbiologie ( Th. Junker )
5.     Freud und sein  „URVATER“
6 a.  B. Malinowski: „ Geschlecht u. Verdrängung“
6 b.  C. O.  Lovejoy: „The Origin of Man“
7.     Ernest Jones : „Mother-Right“
8.     Max  Weber   zur  Prähistorie
9.     ZEIT- Buch 2006:  Prähistorie
10 a.  Chalkolithikum und Hierarchien
10 b.  Kein Krieg im Paläolithikum
10 c.   Bandkeramiker
11 a.  Exogamie – Beitrag in Wikipedia
11 b.  Freud und Exogamie
12.     Matrilokalität  u. Matrilinearität in der Ethnologie
13.     Avunkulat – Mutter-Bruder statt „Vater“
14.     Verwandtschaft  :  „consanguinitas“
15.    Zu  Catal  Höyük16.    Zur Kontroverse um James Mellaart

-  10  -

17.     Göbekli  Tepe  ( zu Klaus Schmidt,  DAI )
18 a.  Das  „Bärensiegel“ von Catal Höyük
18 b.  „Göttinnendämmerung“  ???
18 c.   „Venusfigurinen“  als  „Sexpuppen“ ? (Spiegel)
18 d.   Die Ur-Göttin der Griechen:  Gaia
19.      E.O.James: The Cult of the  Mother-Goddess
19a.    Von der Rinder- zur Pferde-Zucht
20.      Frühdynastische  Gottheiten in Sumer u. Ägypten
20 a.   Enuma Elish:  Marduk tötet die Ur-Göttin
21.    Zu  Echnaton
22.     Menschen-  und  Sohnes-Opfer
23.     Gilgamesh verweigert die Heilige Hochzeit
24.     J.J.  Bachofen :  Mutterrecht und Amazonen ?
25.     Erich Neumann:  „ Die Grosse Mutter“.
26.     „Matriarchat“
26a.    Patrick Geary:  Amazonenmythen
27 a.   Hesiod und seine „Theogonie“
27 b.  Hera  und  Zeus:  Wer  thront ?
27 c.   Zum Pantheon der Griechen
27 d.   Literatur zu griechischen Mythen
28 .     Die Hebräer und Canaan
28 a.   Das „Gelobte Land“ Kanaan
28 b.   Ashera  und JHWE
28 c.   Lilith
28 d.   Jan Assmann und   die  Josephsromane
28 e.   Mono-Diabolismus
29 .     Upanishaden
29 a.   Nachruf auf Siddharta Gautama
29 b.   Buddha  und  Jesus

Literatur

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